Wie kommt es, dass Frauen als Autoren so viel produktiver sind? Die Romanserie um Harry Potter wird am laufenden Band erweitert, aber Dan Brown gelingt es, seine Veröffentlichungsverzögerung Monat um Monat zu verlängern.
Ich kann mir gut vorstellen, wie er zwischen den Polen „Saturation“ und „Perfektionimuszwang“ hin- und hergerissen wird und dabei völlig vergisst, das seine Leser seit mehr als neun Monaten auf den so lange angekündigten neuen Robert-Langdon-Thriller warten.
Nägel beißend.
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Die Romane von Dan Brown wurden auf Englisch und auf Deutsch in unterschiedlicher Reihenfolge veröffentlicht.
Die Originalveröffentlichungsjahre in Englisch waren:
- Digital Fortress (1998)
- Angels and Demons (2000)
- Deception Point (2001)
- The Da Vinci Code (2003)
- The Solomon Key (2007?)
Die deutschen Übersetzungen sind in diesen Jahren im Buchhandel erschienen:
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Jede Menge Doctores, ob Pathologen oder Gerichtsmediziner, bevölkern die Krimiwelt.
Meine neueste und sehr anregende Entdeckung ist Harlan Coben und dessen Protagonist David Beck, ein Kinderarzt. Toller Autor, hiermit empfohlen.
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Aus einer beiläufigen Bemerkung eines Vertreters des Verlages der Dan-Brown-Romane Doubleday schliessen Teilnehmer des Forums “The Cult Of Dan Brown”, dass Dan Brown den bisherigen Arbeitstitel The Solomon Key für den Nachfolge-Thriller zu Illuminati verworfen hat. Eine besondere Enttäuschung wäre das natürlich für alle, die bereits auf dem noch gar nicht fahrenden Zug sitzen, wie den Verfasser des Führers The Guide to Dan Brown’s the Solomon Key.
Oder es ist bloß ein geschickt lanciertes Gerücht, um die Nervosität vor dem Erscheinen des Romans weiter anzuheizen.
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Vorhersehbar und trotzdem seltsam: Trotz des recht matten Erfolges der Verfilmung von „The Da Vinci Code – Sakrileg“ meldet Reuters nun mit Berufung auf offizielle Quellen: Sony Pictures plant, die Filmversion von Illuminati (Originaltitel: Angels & Demons) möglichst bald auf „The Da Vinci Code – Sakrileg“ folgen zu lassen.
Drehbuchautor Akiva Goldsman hat bereits den Auftrag für das Drehbuch in der Tasche.
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Jared hat’s erkannt:
With every preacher on the planet denouncing The Da Vinci Code, how could it not make money?
via.
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Während alle wie gebannt auf das Erscheinen von The Solomon Key warten, ist auf dieser britischen Website ein bislang unbekannter Roman, unübersehbar im Stil von Dan Brown, aufgetaucht.
Über den Inhalt kann man trotz der angeführten Klappentexte nur rätseln, da die angeführten Geheimorganisationen und mystischen Bünde speziell im deutschsprachigen Raum kaum verbreitet sind.
Das Schönste daran: Der Sourcecode ist dafür auch zu haben (in Perl).
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Premiere war jetzt also, die Verfilmung von Dan Brown’s “The Da Vinci Code” ist in Cannes der Presse als erster Film der Festspiele vorgeführt worden. Der inszenierte Medienrummel liegt nahe, spielt doch ein grosser Teil der Handlung in Paris mit den daraus folgenden Erwartungen an künftige Erfolge des französischen Fremdenverkehrs.
Für mich wird dieser Film ein Nicht-Ereignis bleiben.
Popcorn-Thriller wie “Sakrileg” als Buch sind die eine Sache, aber Popcorn-Kino ist sicher nicht mein Ding. Beim Lesen ist man vor Enttäuschungen sicher und kann den Figuren das Gesicht geben, das dem Charakter entspricht. Hier hakt es beim jetzigen Film meiner Meinung nach gewaltig: Tom Hanks ist sicher ein feiner Darsteller biederer Durchschnittstypen in flotten Komödien (“Catch Me If You Can” als Paradebeispiel) oder schlichter Toren wie Forrest Gump, aber der cleveren Professor Robert Langdon hat in meiner Phantasie nicht diese quengelige Synchronstimme und auch nicht Hanks’ verkniffenes Minenspiel.
Die Filmkritiker lieben den Film nicht besonders und loben am ehesten noch die Leistung von Ian McKellan als Sir Leigh Teabing, soviel kann man jetzt schon lesen. Das wird den kommerziellen Erfolg der Sakrileg-Verfilmung natürlich nicht beeinflussen.
Aber, wie gesagt: “The Solomon Key” erscheint 2007 in der englischsprachigen Ausgabe, und bis zur deutschen Übersetzung kann’s dann auch nicht mehr viel länger dauern.
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Die gläubigen katholischen Christen erreicht der Aufruf der vatikanischen Filmkritiker zum Dan-Brown-Boykott.
„Si tacuisses…“, würde ich gerne als alter Lateiner den zuständigen Herren im vatikanischen officium pro product placement et public relations zurufen.
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…aber nicht so bald. Bis 2007 müssen wir warten, dann erscheint „The Solomon Key“ auf Englisch. Dan Brown braucht noch etwas Zeit für Recherchen, sagt er.
Die intime Darstellung der Verwirrungen rund um Freimaurer und die Gründer der USA ist halt doch etwas aufwändiger, verstehe schon.
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